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Raimund Seidl
"My Memories"

"My Memories " mit den Songs "Pretty Woman", "Peggy Sue" und "Runaway"
aus dem Musical Westerland im Delphi Showpalast in Hamburg.
Die Titelübersicht:
1. Peggy Sue - 2. That´s What Love Will Do - 3. Runaway Is Back -
4. Das Kartenspiel - 5. Just One Smile - 6. The Wedding -
7. You Are The One - 8. Sie ist schön - 9. Remember Walking In The Sand -
10. Secret Love - 11. Tell Laura I Love Her - 12. Tribute To Buddy Holly -
Bonus Tracks:
13. Runaway - 14. Pretty Woman - 15. It´s Over
"My Memories" ist ein Produkt von DUDELSTUDIO
und Brian Memphis Musik
My Memories:
Mit 15 Jahren hatte ich meine Berufswahl getroffen. Ich wollte Sänger werden, Rocksänger.
Da meine Eltern meine beruflichen Talente eher im technischen Bereich sahen, einigten wir uns (mit leichter "Drucküberredung" meines Vaters) auf eine Lehre als Kfz-Mechaniker, immerhin ein solider Beruf. Mein Ziel, ein richtiger Rocksänger zu werden, behielt ich weiterhin im Auge.
Die neue Musik, die aus den USA und England kam, war sensationell. Man kannte zwar Elvis, Chuck Berry, Ray Charles, Fats Domino, um hier nur einige zu nennen, aber eher weniger oder gar nicht. In deren Heimat waren sie aber schon Superstars. So war es dann auch kein Zufall, dass ihre Lieder von den jungen Leuten geradezu "verschlungen" wurden. "Sweet Little Sixteen", "What´d I Say", "Hello Josephine" und und und........ Neben Blues und Rock´n Roll gab es von heute auf morgen Twist und Beat. Diese musikalische Entwicklung spielte sich in einer atemberaubend kurzen Zeit ab,
Für schwache Tänzer oder für die, die sich gar nicht auf die Tanzfläche wagten, wurde mit dem Twist eine neue Ära eingeläutet. Beim Twist tanzte jeder für sich. Improvisation und ein guter Spruch auf der Lippe, fertig! Endlich ohne Angst und ohne nasse Axelhöhlen auf die Tanzfläche, einfacher ging es ja wirklich nicht. Für mich war das, aus tänzerischer Sicht gesehen, die Sternstunde.
Mit der Star-Club Eröffnung am 13. (Freitag) April 1962 kürte sich Hamburg zur Deutschen Rock-, Beat- und Twisthochburg. Bis auf Elvis und die Stones haben alle Rockstars im Star-Club gespielt.
Als die Rattles dann den ersten Bandwettbewerb im Star-Club gewannen und innerhalb von wenigen Wochen zur Nummer 1 der Deutschen Rock- und Beatbands aufstiegen, war mir klar, dass ich auf dem richtigen Weg war. Ich hatte nämlichkurz vorher mit Freunden eine Band mit dem verheißungsvollen Namen "The Rivets" gegründet. Von unserem Übungsraum am Hamburger Pferdemarkt zum Star-Club war es nicht weit.
Dieser günstige Umstand ermöglichte es uns, die Stars und Idole der 60er fast wöchentlich zu hören und zu sehen. Es war einfach unglaublich, wie die singen und spielen konnten. Wenn die Beatles im Star-Club auftraten, brannte die Luft. Natürlich konnte keiner von uns ahnen, dass wir damals die größte Rock- und Beatband (aller Zeiten) sahen und hörten. Ich erinnere mich noch an ein Konzert von Little Richard im Star-Club. Das Haus war mehr als voll. In seiner unnachahmlichenArt zu singen und in die Pianotasten zu "hauen", brachte Little den Saal innerhalb kürzester Zeit zum "Kochen". In der Bühnenecke (hinten rechts) saß Paul McCartney auf einem Stuhl (ganz ruhig und bescheiden) und hörte sich das Konzert von Little Richard an. Paul war ein großer Fan und Verehrer dieses Rock and Rollers der Sonderklasse. So etwas gab es wirklich nur im Star-Club.
Am 24. juli 1964 gewann ich mit den Rivets den Bandwettbewerb im Star-Club. Die Sensation war perfekt. Eine fachlich kompetente Jury und 3000 Fans konnten sich schließlich nicht irren. Mein Traum schien sich zu erfüllen. Der Star-Club Sieg verlieh uns Flügel. Veranstalter und Musikmanager, denen wir vor unserem Erfolg im Star-Club noch zu "weich" waren, wollten uns plötzlich buchen. Ja, wir hatten wirklich viel zu tun und kamen viel rum.
Sonntag in Kopenhagen, Montag in Grömitz, Dienstag in Stade, Mittwoch in Burg auf Fehmarn, Donnerstag in Hamburg, Freitag in Itzehoe, Sonnabend in Pinneberg ..... So sah in etwa unser Auftrittsplan von einer Woche aus. Das ging ganz schön in die Knochen, wir waren ja Amateure. In der Woche mußte jeder von uns um 8.00 Uhr am Arbeitsplatz sein. Der Einstieg in das Profilager war die logische Konsequenz unseres raschen Erfolges. Für einen weiteren Beruf oder eine Lehre blieb einfach keine Zeit.
Meine Eltern waren sehr stolz auf meinen musikalischen Erfolg. Sie bestanden aber auf den ordnungsmäßigen Abschluss meiner Lehre. Das knappe halbe Jahr bis zu meiner Gesellenprüfungstellte somit meine beruflichen Weichen in eine von mir damals nicht gewünschte Richtung. Ich verließ die Rivets und beendete meine Lehre erfolgreich.
The Shouts hieß die Band, in der ich später spielte. Wir schafften es immerhin einen regionalen Bekanntheitsgrad zu erreichen. An die Erfolge der Rivets konnten wir allerdings nicht anknüpfen.
Mit Zunahme der Diskotheken sank die Zahl der Clubs, in denen Lifemusik gespielt wurde. Dieser Umbruch veränderte auch die Musik. Der neue "Discosound" war das, was der Jugend jetzt gefiel.
Viele Bands lösten sich wegen mangelnder Spielmöglichkeiten auf. Ehemals gefeierte Musiker wurden arbeitslos und mussten sich neu orientieren. Umdenken hieß das Schlagwort.
Von dem Prozess des Umdenkens blieb ich natürlich auch nicht verschont. Der Gesellenbrief war der Grundstock für meinen weiteren beruflichen Werdegang. Heute weiß ich natürlich, dass meine Eltern damals, als ich meine Lehre zu Ende führen musste, eine sehr richtige und weise Entscheidung trafen. Dafür bin ich ihnen noch heute dankbar.
Viele Jahre später traf ich durch einen Zufall ehemalige Bandmitglieder der Rivets. Beim Bierchen kamen wir ins Schwärmen. Klar,dass wir über vergangene Zeiten sprachen. Das Ergebnis dieser feucht- fröhlichen Runde war die Gründung der Rock- und Beatband Route 64 . In der Zwischenzeit spielen wir schon über 10 Jahre zusammen.
Der Umstand, dass wir heute vieles nüchterner und kritischer betrachten, hat unsere Liebe zur Rock- und Beatmusik nicht getrübt. "Back To The Sixties", "Back To The Star-Club" und "Back To The Beat" stellen dies, so unsere Fans, sehr eindrucksvoll unter Beweis. Bei den Studioaufnahmen zu "Back To The Beat" mußte ich oft an ein Erlebnis denken, das schon viele Jahre zurücklag :
Mit 17 Jahren sah ich auf dem Bahnsteig der U Bahnstation Emilienstraße ( Hamburg ) eine junge Lady mit einem Pferdeschwanz, sie war so schön! Ab sofort stand ich morgens eine halbe Stunde früher auf. Ich durfte sie ja auf keinen Fall verpassen. Wenn sie kam, wurden meine Knie weich und ich
versteckte mich dann hinter einer Litfasssäule. Ich wollte sie jeden Morgen ansprechen, habe mich aber nie getraut. Irgendwann kam sie nicht mehr. Ich war so traurig!!!
Meinen Herzschmerz schrieb ich musikalisch nieder. So entstand der erste von mir komponierte Song.
Die damit verbundene Geschichte bestimmte den Namen dieses Liedes "Sie ist schön" !
Weil ich schon mal dabei war, schrieb ich kurz darauf meinen zweiten Song "Runaway Is Back" . Eine Fortsetzung von "Runaway" ( Del Shannon ) mit einem von mir gewünschten Happy End. Danach war mir wohler.
Ich nahm mir damals vor, eine eigene Schallplatte herauszubringen . Mit Songs, die ich schon immer mal singen wollte aber nicht durfte, weil sie nicht in unser Bandkonzept passten oder weil uns die dazu erforderlichen Instrumente oder Singstimmen fehlten. Eine " Scheibe " ohne Stilzwänge.
Wenn ich meiner Frau Angelika nichts von der kleinen " Lovestorry " , die mir im Studio wieder einfiel, erzählt hätte, wäre diese CD nicht entstanden. Sie war es, die mich überredete, meine " Schallplatte " endlich zu machen und mich dabei mit Rat und Tat unterstützte. " Vielen Dank mein Liebling, ohne Dich hätte es diese CD nicht gegeben"!
Monika Aßmuteit, die in den 60ern sehr erfolgreich in der Frauenband " The Kids " spielte und sang, ist seit meinen Anfängen bei den Rivets bis zum heutigen Tag mein treuer Fan und meine gute Freundin.
Ihrem Sohn Dustin wurde die außergewöhnliche Musikalität praktisch in die Wiege gelegt. Inzwischen ist er erwachsen und hat, wie könnte es auch anders sein, ein eigenes Tonstudio. Ich betrachte es als besonderes Glück, dass Dustin in seinem " DUDELSTUDIO " meine CD produzierte. Auch wenn ich mich als sein väterlicher Freund betrachte, behielt er musikalisch und aufnahmetechnisch immer die Oberhand. Wir haben ein gutes Jahr an " My Memories " gearbeitet. Während dieser Zeit gab er mir viele Tips. Er verlor mit mir nie die Geduld. Seine feinfühlige Art, musikalische und aufnahmetechnische Probleme zu lösen und sein unerschöpflicher Ideenreichtum haben mich stark beeindruckt.
"Vielen Dank Dustin, die Zusammenarbeit mit Dir war spannend, lehrreich und nie langweilig.! Meine CD ist selbstverständlich auch Deine CD " .
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Raimund Seidl
ein Rock´n Roller mit sanften Tönen
"Love and Emotion"




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"Von Stern zu Stern" *
Maxi CD
Von Stern zu Stern (Gesang Raimund Seidl)
Von Stern zu Stern (Karaoke Version)

* Von den netto Verkaufserlösen dieser Maxi CD gehen 50 Prozent an das Kinder-Hospiz-Sternenbrücke.
"Von Stern zu Stern" haben Monika Aßmuteit, Dustin Aßmuteit und Raimund Seidl für die Kinder,deren Eltern, Geschwister , Verwandte und Freunde von der Sternenbrücke komponiert und getextet.
Bestellung
- Bestellung telf.: 040 7000 247
- Bestellung Mail: brian.memphis.musik@online.de
- Bestellung schriftlich:
Raimund Seidl
c/o Brian Memphis Musik & Sovamusik
Seevering 11
21629 Neu Wulmstorf
Preise
- My Memories (15 Titel) 10,00 Euro *
- Von Stern zu Stern ( 1 Titel + Karaoke Version) 5,00 Euro *
- Love and Emotion (16 Titel) 10,00 Euro *
* zzgl. Porto 1,50 Euro